Staatliche Berufsschule Berchtesgadener Land: Tourismus
 
 
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Staatliche Berufsschule
Berchtesgadener Land

Staatliche Berufsfachschule
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Freilassinger Anzeiger 02.07.2009

Die Gäste sollen sich rundum wohl fühlen

Erfahrungsaustausch in der Berufsschule zum regionalen Tourismus

FREILASSING (-oo-) - In unserer weithin vom Tourismus geprägten Region sollen sich die Gäste rundum Wohlfühlen und aus dieser Erfahrung heraus möglichst oft wiederkom­men. Das sichert, zusammen mit einem attraktiven touristischen Angebot, am ehesten' die Besucherzahlen im Berchtesgadener Land und im Chiemgau. Davon jedenfalls zeigten sich die Teilnehmer eines Erfahrungsaustau­sches in den Räumen der- Gastronomie-Abteilung der Berufsschule Berchtesgadener Land überzeugt.

 

Direktorin Rosa Mayer und Fachbetreuer Studienrat Thomas Öllinger stellten den Tourismus-Fachleuten den an der Freilassinger Berufsschule eingerichteten Zweig „Kaufleute für Tourismus und Freizeit" vor. Junge Leute aus dem gesamten oberbayerischen und dem niederbayerischen Raum, die diesen Beruf mit einem staatlich anerkannten dualen dreijährigen Ausbildungsgang erlernen, werden hier unterrichtet. Das geschieht im Blockunterricht etwa 13 Wochen im Jahr. Die übrige Zeit sind die junge Leute in ihrem Ausbildungsbetrieb, also beispielsweise' in Touristikbüros, Reisebüros, auf Campingplätzen oder in anderen touristischen Einrichtungen wie Kur- und Kongresszentren.

 

Die Gesprächsteilnehmer begrüßten die auf die Praxis abgestimmte Ausbildung und die Etablierung des Unterrichts für diesen Beruf an der Freilassinger Berufsschule. Schließlich könne durch eine fundierte Ausbildung von Fachpersonal ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Service-Qualität im Tourismus geleistet werden. Das wiederum trage zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Raumes bei und ermögliche es, sich im internationalen Vergleich entsprechend zu etablieren. Immer wieder waren in der Vergangenheit Forderungen laut geworden, der Wirtschaftszweig Tourismus und Freizeit brauche mehr Professionalität, höhere Qualifizierung des Personals und entsprechende Motivation für die Tätigkeit in diesem Bereich: Dem werde nach übereinstimmender Meinung der Konferenzteilnehmer durch diesen relativ neuen Ausbildungsberuf Rechnung getragen. Das praktische Wissen werde hier durch einen sehr praxisorientierten Unterricht im Kompetenzzentrum der Berufsschule in Freilassing unterstützt. Kundenzufriedenheit und Service-Qualität sind die obersten Prinzipien des Berufsbildes, die entsprechend nachhaltig im Unterricht berücksichtigt werden. Pfarrer Roland Sievers von der Regionalstelle für Tourismus im evangelisch-lutherischen Dekanat Traunstein zeigte abschließend auf, wie man den Gästen einen für Leib und Seele gleichermaßen erholsamem Urlaubsaufenthalt ermöglichen kamt, der sie Freude erleben und neue Kraft schöpfen lässt. Es lohne sich, angehende Fachkräfte auch für diese Aufgabe zu begeistern.

 


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