Staatliche Berufsschule Berchtesgadener Land: schreinerfrei
 
 
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Berchtesgadener Land

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Der hängende Wohnzimmerschrank beeindruckt die Jury

Freisprechungsfeier der Schreinerinnung Berchtesgadener Land

 

Freilassing (pw 17.08.2009) - Nach dreijähriger Lehrzeit haben nun 23 junge Schreiner die Gesellenprüfung erfolgreich absolviert. Aus der Hand von Innungsobermeister Werner Scharf bekamen sie in der Aula der Berufsschule Freilassing ihre Gesellenbriefe überreicht. Der stellvertretende Innungsobermeister der Schreinerinnung Berchtesgadener Land, Josef Kranawetvogl aus Marktschellenberg, konnte neben den neuen Schreinergesellen viele Gäste in der Aula der Berufsschule Freilassing begrüßen.
Zu den jungen Gesellen sagte Kranawetvogl, dass ihre Schreinerlaufbahn im Tal begonnen habe, sieden einen oder anderen Gipfel erklommen haben, aber auch viele Hindernisse ihren Weg säumten. »Jetzt seid ihr am Ziel und ihr könnt stolz darauf sein, dass ihr diesen schönen Beruf gelernt habt, wo Geist und Körper sinnvoll zusammenarbeiten. Getragen vom Aufwind sollt ihr die Augen in euerem weiteren Berufsleben offen halten und nie aufgeben«, sagte Josef Kranawetvogl.
Die besten Berufsschulzeugnisse konnten Christian Dumberger mit einem Notenschnitt von 1,14 und Philipp Pöllner (1,28) vorweisen. Studiendirektor Hermann Kunkel betonte, er wolle mit aller Kraft dafür kämpfen, dass die Schreinerinnung und die Berufsschule im Landkreis erhalten bleiben. Innungsobermeister Werner Scharf lobte die Gesellenstücke, welche die Schüler in 80 bis 100 Arbeitsstunden angefertigt haben. Dann zeichnete der Obermeister die Innungssieger aus. Innungssieger wurde Philipp Pöllner aus Stützing. Er hat seine Ausbildung bei der Schreinerei Karl Eisl in Teisendorf absolviert. Er hatte eine Diele mit. Spiegel gefertigt. Platz zwei ging an Christian Dumberger, der seine Ausbildung beim Dienstleistungszentrum der Bundeswehr in Bad Reichenhall absolvierte.
Bei der Gesellenprüfung gibt es auch noch den Wettbewerb »Gute Form«. Dabei wird das Gesellenstück nach Aussehen und Zweckmäßigkeit bewertet. Den ersten Preis erhielt Christian Dumberger, der einen hängenden Wohnzimmerschrank mit gestufter Tiefe gefertigt hatte.

 


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