Berufsschule bekam neuen Auto-Diagnosecomputer
BMW unterstützt mit Spende moderne Ausbildung des Kfz – Mechatroniker - Nachwuchses
FREILASSING (-oo-) - Das Kraftfahrzeugtechnik-Kompetenzzentrum an der Berufsschule Berchtesgadener Land in Freilassing, in dem die angehenden Kraftfahrzeug - Mechatroniker aus den Landkreisen BGL und Traunstein ihren Berufsschuluntericht erhalten, wird stets auf dem neuesten technischen Stand gehalten. Schließlich sollen die künftigen Service-Kräfte in den heimischen Kfz-Werkstätten die technisch immer aufwendiger ausgerüsteten Fahrzeuge ihrer Kunden kompetent warten und reparieren können. Nun hat die Berufsschule für ihre Kraftfahrzeug-Lehrwerkstatt einen weiteren wichtigen Ausrüstungsgegenstand bekommen: Auf Initiative des Autohauses Bachfrieder in Piding stiftete die BMW AG für die Verwendung im praktischen Berufsschul-Unterricht einen Original – BMW – Diagnose - Computer im Neuwert von rund 10.000 Euro.
Zur Übergabe dieses „Group - Tester One" kam Berufsschuldirektorin Rosa Mayer mit ihrem Kfz – Werkstatt - Leiter Hans Galler und weiteren Fach-Lehrkräften ins Autohaus Bachfrieder. BMW-Repräsentant Gerd Hoy erklärte, es sei eine absolute Seltenheit, dass die BMW AG einer Schule ein solches netzwerkfähiges Diagnosesystem mit Touchscreen zur Verfügung stellt. Bachfrieder - Serviceleiter Martin Häusl habe mit dem Hinweis auf die besonders engagierten Lehrkräfte und die gute Zusammenarbeit der Freilassinger Berufsschule mit den Kfz-Betrieben diese Sonderförderung für den praktischen Unterricht angeregt.
Ausgestattet mit von BMW bereitgestellter Software, könnten mit dem „Group Tester One" nun auch in den Berufsschul-Werkstätten in Freilassing insbesondere BMW und MINIFahrzeuge noch tiefergehend diagnostiziert werden, als mit anderen Testersystemen. Neben Kurztests, Funktionstests, Statusabtragen und der Ansteuerung einzelner Bauteile und Steuergeräte können mit dem nun übergebenen. Diagnosesystem auch verschiedene fahrzeugspezifische Dokumente abgerufen werden. Bei einem Fehlereintrag generiert der Diagnosecomputer auch einen automatischen Prüfablauf und sogenannte Testmodule, um den Kfz-Mechatroniker bei der Ursachenfindung optimal zu unterstützen. Insbesondere die drei modernen BMW-Fahrzeuge, an denen der Berufsnachwuchs in der Freilassinger Berufsschule unterrichtet wird, können damit „auf Herz und Nieren untersucht werden".
Erfreut nahmen Werkstattleiter Galler und Berufsschuldirektorin Mayer das neue Gerät entgegen, das die Berufsschule aus eigener Kraft nicht hätte anschaffen können. Mit ihm könnten nun allen Kfz-Auszubildenden aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein Diagnose- und Messtechnik auf neuem technischen Stand vermittelt werden. Das könne sich als Motivation der jungen Auszubildenden auswirken und deren Verständnis für die elektronischen Systeme und deren Abläufe weiter erhöhen.
Autohaus-Geschäftsführer Helmut Gumpinger unterstrich das und hob die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung des Berufsnachwuchses hervor, bei der das Kfz-Gewerbe mit die Freilassinger Berufsschule eng zusammenarbeite. Im Namen des Sachaufwands-Trägers der Schule, des Landkreises Berchtesgadener Land bedankte sich Pidings Bürgermeister Hannes Holzner für die von BMW gespendete Ergänzung der moderne Ausstattung der Kfz-Lehrwerkstatt der Berufsschule.
Bei der Übergabe des neuen Diagnose-Computers (von links): LehrwerkstattLeiter Hans Galler, Bürgermeister Hannes Holzner, BMW-Schnitzer-Repräsentanten Hans Schaiderund Christian Streitwieser, BMW-Bachfrieder-Repräsentanten Martin Häusl und Josef Gumpinger, Gerd Hoy von der BMW AG, Berufsschuldirektorin Rosa Mayer mit den Lehrkräften Hubert Huck und › Josef Halliberger sowie weitere Lehrkräfte und Praktiker. . `Foto: Moosleitner