Staatliche Berufsschule Berchtesgadener Land: abschl2010
 
 
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Berchtesgadener Land

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Berufsschule verabschiedet 138 junge Leute

Abwechslungsreich gestaltete Feier in der Aula mit vielen Ehrengästen

FREILASSING (-oo-) - Im Rahmen einer abwechslungsreich gestalteten Feier verabschiedete die Staatliche Berufsschule Berchtesgadener Land in Freilassing 138 junge Leute, die nach einer bis zu dreieinhalb Jahre dauernden Ausbildungszeit ihre duale Berufsausbildung abgeschlossen haben. Die Gastronomie-Fachleute, Kfz-Mechatroniker, Friseure, Kaufleute in Einzelhandel, Banken und Industrie, Tourismus und Freizeit und Steuerfachangestellten wurden von Berufsschuldirektorin Rosa Mayer, Landratsstellvertreter Rudolf Schaupp und vielen weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft in der Aula mit Beifall für ihre Leistungen bedacht.

 

Ein Orchester, das Schüler der Holz-Klassen in eigener Initiative gebildet hatten, sorgte für den musikalischen Rahmen. Studiendirektor Hermann Kunkel verriet, dass diese musikalischen Schreiner- und Zimmerer-Lehrlinge im April bei einem gemeinsamen EU-Projekt in der dänischen Partnerschule für zünftige Blasmusik sorgen werden.

 

Eingebunden in die Feier war eine besinnliche Andacht; die die Schülerinnen Andrea Kroiß und Cornelia Malik zusammen mit Studiendirektor Karl Ott vorbereitet hatten. Christina und Michael Ott gestalteten sie mit Flügel- und Saxophon-Klängen einfühlsam mit. Mit nachdenklichen Worten unterstrichen sie, dass es im Leben stets besser ist, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. Mehr Herz, Hirn, Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage seien gefragt. Dazu kommen sollten Gottes Segen, und seine spürbare. Nähe.

 

Landratsstellvertreter Rudolf Schaupp überachte den frisch gebackenen Fachkräften die Glückwünsche des Kreistages und von Landrat Georg Grabner, der zu den Olympischen Winterspielen gereist war und deshalb nicht kommen konnte. Unter den Absolventen seien auch diesmal wieder viele, die in Tourismus-Berufen ausgebildet worden seien und Nachwuchs für eine Leitbranche des Landkreises bildeten, freute sich Schaupp. Er versicherte, dass der Landkreis die Arbeit der heimischen Berufsschule schätze und unterstütze.

 

„Ist es nicht eine Freude, zu sehen, wie offen, fröhlich und zugleich innovativ, traditionell und verantwortungsvoll unsere junge Generation sein kann?", fragte Berufsschuldirektorin Rosa Mayer in ihrer Ansprache und quittierte damit die Vorstellung des Schulprojektes „Wir sind Tourismus" durch die jungen Leute. Sie hätten gezeigt, dass sie als Nachwuchskräfte für unsere Region und ihre wirtschaftliche Entwicklung als ihre Lebensgrundlage eintreten und Verantwortung übernehmen. Den Lohn dafür, dass sie ihre Berufsausbildung ernst genommen haben, könnten sie nun in Form ihr Berufsschulabschlusses in Empfang nehme Ein wichtiger Abschnitt auf dem Weg ins eigene Leben sei nun mit der Facharbeiter- und -Gehilfenprüfung abgeschlossen.

 

„Das jetzt abgeschlossene Kapitel war gar nicht so einfach", räumte die Direktorin ein. Zwar seien die äußeren Bedingungen, unter denen Jugendliche aufwachsen, heute besser. Aber es gebe auch eine Vielzahl von Ablenkungen und Verlockungen in der modernen Welt, die eine konsequentere Einstellung zu Arbeit und Leistung verlangten.

 

„Von jetzt an wird Ihnen kein Ausbilder mehr die Verantwortung für Ihr Tun abnehmen", erklärte die Oberstudiendirektorin. Sie seien jetzt für die Kunden ihrer Betriebe „der Spezialist mit der entsprechenden Qualifikation, zu denen man Vertrauen haben kann." Ihre Facharbeit sei insgesamt ein wertvolles und teures Gut. Nicht mit Geld zu bezahlen sei der gute Ruf des Betriebs, der auch durch die Haltung seiner Mitarbeiter „erworben, aber auch verdorben werde kann."

 

„Wir entlassen Sie heute aus unserer Berufsschule in der Hoffnung, dass wir Ihnen die Fähigkeit, den Mut und die Kraft zur Verantwortung eröffnen konnten", schloss die Direktorin

 

Fünf junge Leute haben ihre Berufsausbildung mit dem Notendurchschnitt von 1,0 abgeschlossen. Sie erhielten je einen Staatspreis. 14 weitere Schüler, die eine Note besser als 1,4 hatten, erhielten Preise des Landrats und der Schulleiterin (siehe Artikel Staatspreise für die Besten).

 

Die Bedeutung einer guten Berufsausbildung kam in der Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten der Öffentlichkeit zum Ausdruck. Zu ihnen gehörten Bürgermeister aus allen Landkreis-Gemeinden mit Freilassings Stadtoberhaupt Josef Flatscher an der Spitze, der katholisch Stadtpfarrer Lucjan Banko, die evangelisch Pfarrerin Dorothee Stadler, Landtagsabgeordneter Roland Richter, Ludwig Schauer und Josef Beierl vom IHK-Gremium BGL, Frau Hämmerlein von der IHK-Akademie; Kreishandwerksmeister Peter Eicher und eine Reihe von Innungs-Obermeistern, Repräsentanten der heimischen Kreditwirtschaft mit Direktor Wolfgang Völkl von der Volksbank-Raiffeisenbank Rupertiwinkel an der Spitze, Dr. Thomas Birne von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, BGL Schulamtsdirektor Alfred Ilsanker und die Leiter vieler Hauptschulen, Repräsentanten. von Realschulen und Behörden, Tourismusverbänden und Ausbildungsbetrieben.


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