< Besuch beim Künstler Konrad Huber
20.11.2013 08:55 Alter: 4 yrs

Ideen-Wettbewerb: „Eine harte Nuss knacken“


Traditionell zum Beginn der Herbstferien schickten die Schreinerlehrer der Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land ihre Schüler des Berufsgrundschuljahres Holztechnik mit einem Wettbewerb unter dem Motto „Eine harte Nuss knacken“ in die unterrichtsfreie Zeit. Der Wettbewerb fand auf freiwilliger Basis nun schon zum achten Mal statt. Das Ergebnis nach den Ferien konnte sich sehen lassen. Muss man doch bedenken, dass die Schüler erst seit drei Monaten in Ausbildung stehen.

Die Hauptschwierigkeit des Wettbewerbes liegt sicherlich in der handwerklichen Umsetzung des vorgegebenen Mottos. Neben dem handwerklichen Geschick, benötigt man eben auch die „knackende“ Idee dazu. Hermann Kunkel bereitete die Schüler im Deutschunterricht deshalb auf ihre Aufgabe vor.

Die Jury war gespannt und freute sich im Voraus auf die gelieferten Stücke. Nun war es endlich soweit. Nachdem die Schüler ihre Stücke präsentiert haben, zog sich die Jury zurück um den Sieger zu ermitteln.

Diese Aufgabe war nicht leicht, denn jedes Stück hatte ein paar Details, die zeigten, dass sich die Schüler intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hatten.

Da zwei Stücke so eng beieinander lagen hat sich Jury für zwei erste Plätze entschieden. Zum einen bekam Stefan Graßl einen ersten Platz für seinen „Nussknacker“ der nach dem Fallprinzip funktioniert. Eine auf einem Ahornstab aufgefädelte Nussbaumscheibe wird auf die Nüsse fallen gelassen. Die Wucht des Aufpralls sorgt für das gewünschte Ergebnis. Das Ganze funktioniert nicht nur mit einer Nuss, sondern sogar mit vier Nüssen gleichzeitig. Tobias Dürnberger, der den anderen ersten Platz verliehen bekam, ging das Motto etwas anders an. Er hat in einer Nussbaumschatulle ein unsichtbares Labyrinth eingebaut, in dem sich eine Kugel befindet. Ziel ist es, die Kugel sozusagen mit verschlossenen Augen aus dem Labyrinth zu bekommen. Da hat man eine harte Nuss zu knacken.

Hubert Nitzinger, der den zweiten Platz erreicht hat, ist auf ähnliche Weise an das vorgegebene Motto herangegangen. Dabei gilt es allerdings den Schlüssel für eine Schatulle zu finden. Dies gelingt über verschiedene Mechanismen, die er in seine Schatulle eingebaut hat.

Eine Damenmannschaft hat sich ebenfalls der Herausforderung gestellt. Lena Reis und Selina Heppe haben einen Nussknacker gebaut und damit den dritten Platz erreicht. Hier überzeugte die Juroren vor allem das Design und die Materialauswahl. Die beiden Haben Nussbaumholz mit „Bambusholz“ kombiniert.

Aufgrund der schönen Stücke war sich die Jury einig, auch im nächsten Jahr wieder einen Wettbewerb auszuloben.


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