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02.12.2015 10:18 Alter: 2 yrs

Ideen-Wettbewerb: „Holz bewegt“


Traditionell zum Beginn der Herbstferien schickten die Schreinerlehrer der Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land ihre Schüler des Berufsgrundschuljahres Holztechnik mit einem Wettbewerb unter dem Motto „Holz bewegt“ in die unterrichtsfreie Zeit. Vieles im Leben bewegt uns. Das können traurige, aber auch schöne Momente sein. Oft wird dieses Motto auf den persönlichen Teil des Menschen reduziert. Die Teilnehmer am Wettbewerb haben bewiesen, dass uns aber eben auch Holz auf ganz unterschiedliche Art und Weise bewegen kann.

Der Wettbewerb fand auf freiwilliger Basis nun schon zum zehnten Mal statt. Das Ergebnis nach den Ferien konnte sich sehen lassen. Muss man doch bedenken, dass die Schüler erst seit drei Monaten in Ausbildung stehen.

Die Hauptschwierigkeit des Wettbewerbes liegt sicherlich zum einen in der handwerklichen Umsetzung des vorgegebenen Mottos. Zum anderen braucht es aber auch die zündende Idee um dem Motto gerecht zu werden. Die Schüler haben sich viele Gedanken gemacht: Holz bewegt … Kinder, Gedanken, Spiele, usw.

Die Jury war gespannt und freute sich im Voraus auf die gelieferten Stücke. Nun war es endlich soweit. Nachdem die Schüler ihre Stücke präsentiert haben, zog sich die Jury zurück um den Sieger zu ermitteln.

Diese Aufgabe war nicht leicht, denn jedes Stück hatte ein paar Details, die zeigten, dass sich die Schüler intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hatten.

Gewonnen hat in diesem Jahr Michael Helminger. Michael hat ein „Windspiel“ gebaut. Ob in Gärten, Parks oder auf freien Plätzen an exponierter Stelle, wo immer sie vom Wind in Bewegung gesetzt werden können, kann man sie bestaunen und sich an ihnen erfreuen.Ronja Greue hat ein Puzzle aus drei Teilen gefertigt. Die Bewegung, hat sie der Jury erklärt, findet sich dabei auf dreierlei Weise. Auffällig ist die Holzauswahl. Jedes Puzzleteil hat sie in einer anderen Holzart gefertigt. Da die Teile an sich unterschiedlich gestaltet sind, entsteht eine Linienführung, die in Bewegung ist. Zu guter Letzt führte sie aus, dass ein Kind oder eine Person, das die Teile zusammensetzt ja auch in Bewegung gebracht wird. Immer in Bewegung möchten Maximilian Mosinger und Philipp Huber mit ihrem Longboard sein, das bisher nur auf Zeichnungen und Skizzen existiert. Sie haben sich fest vorgenommen, ihre Idee noch in die Tat umzusetzen. Dazu müssen sie ihre müden Glieder aber erst mal in Bewegung setzen … Für diesen Entwurf wurden sie mit dem dritten Platz belohnt. Markus Fiedler bekam eine Belobigung für einen Bilderrahmen. Für ihn ist nicht so sehr der Rahmen, sondern das Bild im Rahmen das Bewegende. Das gewählte Bild erzeugt beim Betrachter unterschiedliche Emotionen.

Aufgrund der schönen Stücke war sich die Jury einig, auch im nächsten Jahr wieder einen Wettbewerb auszuloben.


Staatliche Berufsschule Berchtesgadener Land

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